Fashion Fields

Immobilienprojekt in Zusammenarbeit mit BRICKS, Berlin Brandenburg, 2019

Ein kurzer Satz, der erklärt, was das Projekt ist und worum es geht ar adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut la tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nosdipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut la te

Fashion Fields Logo auf Luftaufnahme bunter Tulpenfelder — visuelle Identität entwickeln Berlin, Freelance Grafikdesignerin für Architektur und Lifestyle

Die Herausforderung

In einer ehemaligen Bankzentrale in Potsdam sollte auf über 17.500 qm das neue Modezentrum für Berlin und Brandenburg entstehen. Der Anspruch war klar: ein intelligenter Standort für die internationale Modeindustrie, das Beste aus allen Welten an einem Ort. Was fehlte, war fast alles, womit man normalerweise arbeitet. Kein fertiges Gebäude, keine Bilder, keine Visualisierungen. Und die Lage, etwas außerhalb, war nicht gerade das, was Investoren und Mieter sofort begeistert.

Meine Lösung

Statt das Fehlende zu verstecken, haben wir es umgedeutet. Die Umgebung des Standorts, Felder, Wiesen, Blumenmeere, wurde zum Keyvisual. Aerial Aufnahmen von oben, die zeigen, was direkt vor der Tür liegt. Und je länger man hinschaut, desto mehr sieht man: Blumenfelder aus der Vogelperspektive sehen aus wie Stoffbahnen. Farbe, Struktur, Bewegung. Ein Zufallsfund, der perfekt zur Modeindustrie passte und den wir konsequent zur Leitidee gemacht haben.

Das Exposé entstand als Set physischer DIN5 Postkarten, die auch während der Messe als Moderationskarten dienten. Vorderseite: das Keyvisual, bold, bunt, mit dem Logo. Rückseite: die Fakten, klar strukturiert, Mikrolage, Makrolage, USPs, alles was Entscheider:innen auf einer Messe brauchen. Kein Hochglanz, sondern etwas, das man in die Hand nimmt, durchblättert und behält.

Das Ergebnis

Das Kartenset war das Erste, was potenzielle Mieter:innen und Investoren:innen auf der Messe in der Hand hielten. Kein Hochglanzprospekt, kein aufwendiger Stand, sondern etwas Handliches, das man mitnimmt, durchblättert und nicht sofort wegwirft.

Für ein Projekt das noch am Anfang stand, war das genau richtig. Es hat angeteasert ohne zu viel zu versprechen und Interesse geweckt.

Gedanken zum Projekt

Was mich an diesem Projekt beschäftigt hat, ist wie viel aus wenig entstehen kann. Die Frage war nicht: Was haben wir? Sondern: Was können wir daraus machen? Die Antwort war ein Feld aus der Luft, das wie Stoff aussieht.

Das passiert öfter als man denkt: Knappe Budgets, fehlende Materialien, enge Deadlines, all das klingt nach Problemen. Meistens sind es Entscheidungshilfen. Sie zwingen dazu, das Wesentliche zu finden, bevor man sich in Details verliert.

Falls du auch so ein Projekt hast und Hilfe benötigst: Melde dich einfach bei mir.

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